Mar­ke­ting-KI-Schu­lung

Aktuell KI beschleu­nigte Ver­fahren benö­tigen geübte Mit­ar­beiter

Der Rol­len­wechsel im Mar­ke­ting voll­zieht sich leise, aber kon­se­quent. Pro­fes­sio­nelle Texter waren lange die erste Adresse für Wer­be­texte, Pro­dukt­be­schrei­bungen und Kam­pa­gnen-Con­tent – bis sie zu teuer und zu spe­zia­li­siert für den Alltag vieler Unter­nehmen wurden.

sycat eLU setzt auf indi­vi­du­elle KI-Schu­lungs-Pro­zesse

In vielen Mar­ke­ting­ab­tei­lungen über­nehmen inzwi­schen Mar­ke­ting­ma­nager, wie Jörg selbst, die Text­pro­duk­tion, unter­stützt durch ChatGPT. Was dabei ver­loren geht, sind die ver­schie­denen, für hoch­wer­tige Texte wich­tigen Pro­zess­stufen: Brie­fing, Ent­wurf, Kor­rek­tur­schleife, meh­rere Augen vor der Ver­öf­fent­li­chung. Prompt und Publish fallen heute oft in einer Person und einem Arbeits­schritt zusammen.

Ein typi­scher Fall

Jörg ist Mar­ke­ting-Manager in einer vier­köp­figen Abtei­lung eines Maschi­nen­bauers. Zwei Kol­legen sind prak­tisch voll­ständig mit Social Media beschäf­tigt – Lin­kedIn, Face­book, Xing, dem­nächst auch Insta­gram.

Die Web­site dient eher als Aus­hän­ge­schild: neue Inhalte gibt es selten, meist nur Kenn­zahlen oder Jubi­läen. Texte und Seiten ent­stehen bei Jörg und seinem Kol­legen Achim – doch Achim wird zuneh­mend von den gestal­te­ri­schen Anfor­de­rungen der Web­site bean­sprucht.

Texten bleibt an Jörg hängen. Für die Pro­dukt­seite einer neuen Fräs­ma­schine lässt er ChatGPT einen Absatz for­mu­lieren, kopiert ihn ins CMS, ver­öf­fent­licht. Zehn Minuten, fertig – Zeit für eine zweite Mei­nung bleibt in dieser Kon­stel­la­tion nicht.

Marketing-Mitarbeiter Jörg hat viele unterschiedliche Aufgaben und nutzt dafür bekannte KI-Tools wie ChatGPT, Canvas und Claude

Welche Risiken kann eine Mar­ke­ting-KI-Schu­lung wie mini­mieren?

Die typi­schen Risiken sind bekannt

  • Unbe­ab­sich­tigte Über­nahme urhe­ber­recht­lich rele­vanter For­mu­lie­rungen
  • Kun­den­daten uner­laubt in Prompts eines externen Tools ein­fügen
  • Feh­lende Kenn­zeich­nung trotz gesetz­li­cher Pflicht bei KI-Bil­dern
  • Unbe­legte Wer­be­aus­sagen mit Abmahn­ri­siko nach UWG

Keines dieser Risiken ist exo­tisch – aber alle haben eines gemeinsam: Sie ent­stehen nicht, weil Mar­ke­ting­ma­nager ohne Sorg­falt arbeiten, son­dern weil ihnen für den neuen Werk­zeug­kasten schlicht ein struk­tu­rierter Rahmen fehlt.

Nicht zufällig ver­langt die EU-KI-Ver­ord­nung genau das: eine nach­weis­bare KI-Kom­pe­tenz der Mit­ar­bei­tenden, rol­len­spe­zi­fisch und doku­men­tiert. Mehr zu Pflichten und Fristen im KI-Schu­lung-Leit­faden >

Was eine Mar­ke­ting-KI-Schu­lung kon­kret leisten muss

Eine wirk­same Schu­lung für die Nut­zung von KI ver­mit­telt den Mar­ke­ting-Teams meh­rere Dinge gleich­zeitig:

  • Risiken erkennen – Urhe­ber­recht, DSGVO, Kenn­zeich­nungs­pflicht, Abmahn­ri­siko klingen abs­trakt, des­halb schult man sie an kon­kreten Bei­spielen
  • Risi­ko­för­dernde Prompts ver­meiden – im besten Fall ent­steht das Risiko erst gar nicht, weil die For­mu­lie­rung des Prompts selbst schon die Leit­planken ent­hält
  • Prüf­kom­pe­tenz auf­bauen – wer einen KI-Text vor der Ver­öf­fent­li­chung noch selbst kri­tisch gegen­lesen kann, ersetzt zumin­dest teil­weise die weg­ge­fal­lene zweite Instanz
  • Stand­ort­spe­zi­fi­sche Beson­der­heiten berück­sich­tigen – abwei­chende Frei­ga­be­wege, unter­schied­liche Tools oder Zustän­dig­keiten je Standort, die in einer Ein­heits­schu­lung für alle schlicht unter­gehen

Risiken im kon­kreten Fall und Folgen der opti­malen Schu­lung

Bei Jörg kon­kret: Um den Text “authen­ti­scher” zu machen, hat er ein Kun­den­zitat aus einer internen Ver­triebs­prä­sen­ta­tion in den Prompt kopiert. Und weil die neue Fräs­ma­schine wirk­lich gut ist, for­mu­liert ChatGPT einen Satz über “die prä­zi­seste Maschine ihrer Klasse” – unbe­legt, aber über­zeu­gend klin­gend.

Nach der Schu­lung weiß er, dass Kun­den­zi­tate aus internen Doku­menten im Prompt tabu sind, und dass unbe­legte Super­la­tive gestri­chen oder mit einer veri­fi­zier­baren Kenn­zahl unter­legt werden müssen. Sein Prompt für den nächsten Pro­dukt­text ent­hält diese Leit­planken jetzt von vorn­herein. Das beschleu­nigt seine Arbeit bei gleich­zeitig deut­lich gestie­gener Qua­lität.

Erst mit einer optimalen Marketing-KI-Schulung kann Marketing-Mitarbeiter Jörg die Risiken erkennen und vermeiden

Opti­mierter Schu­lungs­pro­zess – indi­vi­duell abge­stimmt mit sycat eLU

sycat eLU bildet genau diese Punkte ab. Rol­len­spe­zi­fi­sche Module ver­mit­teln die Kennt­nisse, die tat­säch­lich gebraucht werden, statt alle in einen Ein­heits­kurs zu ste­cken.

Auto­ma­ti­sierte Wie­der­ho­lungen greifen, sobald sich Stan­dards oder recht­liche Vor­gaben ändern – ergänzt durch inter­ak­tive Test­sze­na­rien, die auch nach Abschluss der eigent­li­chen Schu­lung aktiv bleiben. Stand­ort­ab­hän­gige Inhalte bringen die Schu­lung genau dorthin im Unter­nehmen, wo sie gebraucht wird.

Und das stärkste Argu­ment für die Com­pli­ance-Erfül­lung ist der voll­ständig doku­men­tierte Schu­lungs­stand jedes ein­zelnen Mit­ar­bei­ters – ohne manu­elle Nach­ver­fol­gung.

Merken Sie was? Aus der Pflicht zur Schu­lung wird eine Chance auf Wissen – und dadurch die Mög­lich­keit, bes­sere, treff­si­chere und dabei immer noch immens schnell pro­du­zierte Mar­ke­ting-Inhalte zu schaffen.

Was indi­vi­dua­li­sierte Mar­ke­ting-KI-Schu­lung im Ein­zel­fall bedeutet

Schu­lungs­modul unter­scheidet sich von dem, was Achim bräuchte – der eher mit Bild­rechten und Kenn­zeich­nungs­pflicht bei KI-gene­rierten Visuals zu tun hat als mit Tex­t­ri­siken.

Beide arbeiten in der­selben kleinen Abtei­lung, aber mit unter­schied­li­chen Schwer­punkten – genau das bildet sycat eLU rol­len­spe­zi­fisch ab, statt beiden den­selben Ein­heits­kurs vor­zu­setzen.